Patagonien: Torres del Paine

Aufbruch nach Patagonien!

Torres del paine Nationalpark
Torres del Paine Nationalpark

Leider konnte ich während der Expedition nur Bilder hochladen, da bloggen vom Schiff aus offiziell nicht erlaubt ist. Da wird da sehr drauf geachtet. Aber was solls! Ich bin jetzt in Patagonien, was mindestens genauso schön ist wie die Antarktis ist! Das Tolle ist jetzt einfach, dass ich nah an die Gletscher und Berge herankomme und sie nicht nur aus hunderten Metern Entfernung vom Schiff aus beobachten muss.

Als wir vom Schiff runter waren, haben wir erstmal noch einen Tag in Punta Arenas verbracht, um den Mietwagen abzuholen und einzukaufen. Aber vor allem, um erst mal zu entspannen nach zwei Monaten Schiff. Wirklich schön an Punta Arenas ist die Küste an der Magellanstraße. Hier wimmelt es von Kormoranen und des Öfteren sieht man auch Delfine und Robben. Dann gings 4 Stunden mit dem Auto nach Puerto Natales, wo unser Hostel liegt und anschließend noch schnell in den Park Torres del Paine.

Kormoran in Punta Arenas
Kormoran in Punta Arenas

Direkt markant für Patagonien sind die Guanacos. Guanacos sind quasi die Lamas von Patagonien und laufen hier überall rum. Sie lassen sich auch beim Fressen nicht stören und interessieren sich kaum für einen. Umso besser, um nah ranzukommen und zu fotografieren 😉 Die Vögel hier machen es einem leider nicht so leicht..

Guanaco im Nationalpark Torres del paine
Guanaco im Nationalpark Torres del Paine

Da merkt man doch, dass man hier mitten in der Pampa steckt: Knochenüberreste am Straßenrand. Diese Überreste hier gehören wohl zu einem Guanaco. Dieses arme Tier wollte über den Zaun springen und ist mit dem hinteren Bein am Maschendrahtzaun hängen geblieben. Aus dem Zaun konnte es sich nicht mehr befreien und ist dann elend verreckt.. Nun prägen die Überreste die Steppenlandschaft.

Überreste eines Guanacos
Überreste eines Guanacos

Verendet dann hier im Park ein Tier, wie ein zu niedrig gesprungenes Guanaco oder einer der vielen überfahrenen Hasen, schreitet sofort die Seuchenpolizei ein. Das sind nämlich hauptsächlich die Geier. Diese patrouillieren über dem Park und sobald ein Kadaver in Sicht kommt, wird sich darüber hergemacht. So wird der Kadaver in kürzester Zeit komplett abgenagt und der Ausbruch von Seuchen wird verhindert. Zu den vertretenen Aasfresser im Torres del Paine gehören unter anderem der Andenkondor und der Falkengeier Karakara.

Der Falkengeier Karakara
Der Falkengeier Karakara

Hier sieht man das Zentrum des Parks: die eigentlichen Torres del Paine. Diese „Türme der Schmerzen“ sind im Bild leider nur im rechten Teil des Gebirges zu erahnen. Die nähere Erkundung steht aber am nächsten Tag an und dann wird ausführlich über die Türme der Schmerzen berichtet!

Torres del paine
Torres del Paine
Pascal Karitter Verfasst von:

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