Irland – Landschaft

Die grüne Insel beherbergt nicht nur interessante Tiere, sondern sticht auch druch unglaublich schöne Landschaften hervor. Innerhalb der kurzen Woche  ohne Auto habe ich wirklich nur sehr wenig von Irland sehen können. Aber das was ich gesehen habe war es sicherlich wert.

Viel Zeit verbrachte ich im Killarney national park an den Torc Waterfalls. Mit einem Graufilter und die dadurch mögliche lange Belichtungszeit kann die Bewegung des Wassers in einem Bild hervorragend festgehalten werden.

 

Killarney nationalpark: Torc WaterfallsTorc waterfalls

 

Torc Waterfalls – allerdings nur ein Teil des Wasserfalls. Der Wasserfall geht noch mindestens doppelt so hoch in die Höhe.Torc Waterfalls

Von Dingle aus habe ich ein Boot zur Great Blasket Island genommen. Die Insel ist mit 4,3 km2 und nur 3 Stunden Aufenthalt leider zu groß, um sie vollständig zu erkunden. Allerdings kann man auf der Insel auch zelten, was ich leider zu spät erfahren habe. Die Great Blasket Island ist wirklich eine schöne Insel mit nur einem bewohnten Haus. Der Rest ist pure Natur – und ein paar Ruinen.

 

Mein schönstes Bild auf Great Blasket Island:16.06.09_7

Auf der Rückfahrt nach Dingle sind wir noch mit dem Boot an ein paar Felsenküsten gefahren, um nach seltenen Tieren Ausschau zu halten. Und tatsächlich: eine Menge von Puffins bzw. Papageientauchern flogen um das Boot und jagten Fische! Leider sind die Puffins sehr klein und flink, was ein Foto im Flug sehr schwierig gemacht hat. Das Schwanken des Bootes hat auch nicht gerade geholfen… Aber dennoch hab ich einen Puffin auf den Sensor gekriegt. Zwar etwas klein, bin aber trotzdem glücklich damit:

 

Puffin

Das nächste mal krieg ich ihn formatfüllender drauf! Reicht erstmal die Vögel überhaupt gesehen zu haben. Auf der Rückfahrt sind wir auch an dieser kleinen Felsinsel vorbeigefahren. Diese war voll mit Kormoranen und gab im passenden Licht  ein schönes Bild.

16.06.09_10_4

Was ich auch wirklich empfehlen kann sind die cliffs of moher. Die Steilklippen sind 200 m hoch und erstrecken sich auf ca. 20 km. Man kann die kompletten Klippen entlang laufen und zwar direkt am Abgrund! Also neben dem Weg geht es quasi direkt 200 m in die Tiefe. Ganz gute Gelegnheit, sich seiner Höhenangst zu stellen.

 

Cliffs of moher16.06.09_11

Die Steilklippen werden von vielen Wasservögeln bevölkert, darunter auch Puffins. Allerdings hatte ich hier keinen Turmfalken erwartet. Turmfalken beherrschen den sog. Rüttelflug, das heißt sie können im Flug „stehen“ und nach Beute Ausschau halten. Dieses kleine Kerlchen flog über den Klippen und wollte vielleicht ein Möwenküken abgreifen.

 

Turmfalke im Rüttelflug16.06.11_6

Unter diesen Klippen liegt ein kleiner Strand, der gelegentlich von Surfern benutzt wird, da dort sehr hohe Wellen ankommen. Der Weg zum Strand ist aber sehr steil und gefährlich.

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Pascal Karitter Verfasst von:

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